Die Kirche stirbt nicht an äußeren Angriffen, sondern an innerer Lauheit. Wo die Getauften ihre Berufung zur Heiligkeit vergessen, verkommt der Leib Christi zur religiösen Vereinigung ohne Kraft und ohne Zeugnis.

Die Kirche unserer Tage steht an einem Scheideweg, an dem Ausreden nicht mehr greifen und fromme Floskeln ihre Wirkung verloren haben. Wir leben in einer Zeit, in der Tausende die Kirche verlassen, nicht weil die Welt zu stark geworden ist, sondern weil die Kirche zu schwach geworden ist. Zu schwach in ihrem Zeugnis, zu bequem in ihrer Nachfolge, zu kraftlos in ihrer Verkündigung. Die Erneuerung der Kirche ist keine Frage kluger Programme oder moderner Strategien, sondern eine Frage radikaler Umkehr zu Christus und kompromissloser Heiligung durch den Heiligen Geist.

Es ist der Ruf Gottes, der durch die Jahrhunderte hallt und uns heute genauso trifft wie die ersten Jünger: – Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig (1. Petrus 1,16). Dieser Vers nimmt direkten Bezug auf das alttestamentliche Heiligkeitsgebot aus 3. Mose 19,2, wo Gott seinem Volk Israel gebietet: – Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig, der HERR, euer Gott. Heiligkeit ist keine Option für besonders Fromme, sondern die Grundlage der Existenz des Gottesvolkes. Wer getauft ist, wer den Namen Christi trägt, steht unter diesem Anspruch Gottes.

Die Taufe ist nicht nur ein ritueller Akt, sondern der Eintritt in eine neue Existenz, in der das alte Leben mit Christus gestorben und das neue Leben mit ihm auferstanden ist. Paulus macht dies unmissverständlich klar in Römer 6,3-4: – Wisst ihr nicht, dass alle, die wir auf Christus Jesus getauft sind, die sind in seinen Tod getauft? So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln.

Der Wandel in einem neuen Leben ist nicht eine mögliche Folge der Taufe, sondern ihre zwingende Konsequenz. Wer getauft ist und weiterlebt wie zuvor, macht die Taufe zur Lüge und Christus zum Gespött.

Das Problem der heutigen Kirche liegt darin, dass viele Getaufte ihre Berufung nicht ernst nehmen. Sie tragen den Namen Christi, leben aber nach den Maßstäben der Welt. Sie bekennen den Glauben mit den Lippen, verleugnen ihn aber durch ihre Taten. Sie singen Loblieder am Sonntag und gehen am Montag wieder in die Sklaverei der Sünde zurück. Doch Christus ruft uns zu einem Leben in entschiedener Nachfolge, nicht zu einem religiösen Hobby, das man pflegt, wenn es gerade passt. In Matthäus 16,24 sagt Jesus unmissverständlich: – Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Hier ist kein Raum für Kompromisse.

Die Selbstverleugnung ist das Fundament der Nachfolge. Wer sich selbst nicht verleugnet, wer seine eigenen Wünsche, seinen eigenen Willen, seine eigene Ehre nicht aufgibt, kann Christus nicht nachfolgen. Das Kreuz ist nicht ein symbolisches Schmuckstück, das man am Hals trägt, sondern das tägliche Sterben des alten Menschen, die tägliche Unterwerfung unter den Willen Gottes, die tägliche Bereitschaft, für Christus zu leiden und wenn nötig zu sterben.

Die Erneuerung der Kirche geschieht nicht durch Strukturreformen oder Marketingkampagnen, sondern durch die Erneuerung der Herzen der Gläubigen. Diese Erneuerung ist das Werk des Heiligen Geistes, der uns nach dem Bild Gottes umgestaltet. Paulus beschreibt diesen Prozess in 2. Korinther 3,18: – Nun aber schauen wir alle mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wie in einem Spiegel, und wir werden verklärt in sein Bild von einer Herrlichkeit zur andern von dem Herrn, der der Geist ist. Diese Verklärung ist ein fortlaufender Prozess, kein einmaliges Ereignis. Von Herrlichkeit zu Herrlichkeit werden wir verwandelt, immer mehr dem Bild Christi gleichgestaltet.

Doch dieser Prozess setzt voraus, dass wir mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauen. Das bedeutet: Wir müssen uns der Wahrheit Gottes aussetzen, seinem Wort, seiner Heiligkeit. Wir müssen die Schleier unserer Selbsttäuschung, unserer Ausreden, unserer religiösen Masken ablegen und uns von Gottes Licht durchleuchten lassen. Nur wer bereit ist, sich von Gott korrigieren zu lassen, kann von ihm verwandelt werden.

Deshalb ist es zu kurz gedacht, immer nur den Finger auf „die Kirche“ zu zeigen. Niedergang ist nie ein abstraktes Systemproblem, sondern ein geistliches. Die Kirche ist nicht ein Gebäude, nicht eine Institution, nicht „die da oben“ – sie ist der Leib Christi, zusammengesetzt aus lebendigen Gliedern. Wenn dieser Leib schwach geworden ist, dann nicht ohne unser Zutun. Jeder Getaufte trägt Verantwortung für seinen Zustand, für seine geistliche Gesundheit, für seine Treue oder Untreue.

Wer beklagt, dass die Kirche lau geworden ist, muss sich fragen, wo er selbst lau geworden ist. Wer den Verlust geistlicher Autorität bemängelt, muss prüfen, wo er selbst Gottes Wort relativiert hat. Erneuerung beginnt nicht im Kirchenamt, sondern im eigenen Herzen – dort, wo der Heilige Geist uns verwandeln will, wenn wir ihm nicht länger ausweichen.

Der Prophet Hesekiel verkündete dem Volk Israel eine Botschaft, die auch für die Kirche heute gilt. In Hesekiel 36,25-27 spricht Gott: – Und ich will reines Wasser über euch sprengen, dass ihr rein werdet; von aller eurer Unreinheit und von allen euren Götzen will ich euch reinigen. Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun.

Diese Verheißung ist in Christus erfüllt worden. Durch die Taufe und die Ausgießung des Heiligen Geistes geschieht genau das, was Hesekiel angekündigt hat: Gott gibt uns ein neues Herz und einen neuen Geist. Doch dieses neue Herz bleibt nicht passiv. Es ist ein Herz, das in Gottes Geboten wandelt, das seine Rechte hält und danach tut.

Die Gnade Gottes macht uns nicht zu trägen Empfängern göttlicher Wohltaten, sondern zu aktiven Mitarbeitern in Gottes Reich. Wer behauptet, von Gott ein neues Herz empfangen zu haben, und dennoch weiterhin in der Sünde lebt, belügt sich selbst und macht Gott zum Lügner.

Christus muss im Zentrum stehen, nicht unsere Vorstellungen von ihm, nicht unsere Wünsche, nicht unsere theologischen Systeme, sondern er selbst in seiner ganzen Wahrheit und Herrlichkeit. In Kolosser 1,18 schreibt Paulus: – Und er ist das Haupt des Leibes, nämlich der Gemeinde. Er ist der Anfang, der Erstgeborene von den Toten, damit er in allem der Erste sei. Christus ist das Haupt, nicht wir. Die Kirche ist sein Leib, nicht unser Verein. Er ist in allem der Erste, nicht wir.

Wenn die Kirche erneuert werden soll, muss Christus wieder der unbestrittene Herr der Gemeinde werden. Das bedeutet: Sein Wort muss verkündigt werden ohne Abstriche, ohne Anpassung an den Zeitgeist, ohne falsche Rücksichtnahme auf religiöse Empfindlichkeiten. Das bedeutet: Sein Anspruch auf unser ganzes Leben muss anerkannt werden ohne Vorbehalte, ohne Kompromisse, ohne Ausflüchte. Das bedeutet: Seine Heiligkeit muss das Maß unseres Lebens werden, nicht die Durchschnittsmoral unserer Gesellschaft.

Der Gleichschritt mit Christus ist kein militärischer Drill, sondern die organische Ordnung des Leibes Christi.

Paulus ermahnt die Gemeinde in Philipper 2,1-5: – Ist nun bei euch Ermahnung in Christus, ist Trost der Liebe, ist Gemeinschaft des Geistes, ist herzliche Liebe und Barmherzigkeit, so macht meine Freude dadurch vollkommen, dass ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habt, einmütig und einträchtig seid. Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst, und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient. Seid so unter euch gesinnt, wie es auch der Gemeinschaft in Christus Jesus entspricht.

Diese Einheit ist nicht die Uniformität toter Konformität, sondern die lebendige Harmonie derer, die alle denselben Herrn haben und von demselben Geist geleitet werden. Wo jeder seinen eigenen Weg geht, wo jeder seine eigene Frömmigkeit pflegt, wo jeder sein eigenes Süppchen kocht, da ist keine Gemeinde Jesu Christi, sondern ein religiöser Individualismus, der den Namen Kirche zu Unrecht trägt. Der Gleichschritt mit Christus entsteht dort, wo alle auf ihn schauen, auf sein Wort hören und seinem Beispiel folgen.

Die Heiligkeit, zu der wir berufen sind, ist nicht eine weltfremde Askese, sondern eine weltverändernde Kraft. Jesus sagt in Matthäus 5,13-14: – Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen? Es ist zu nichts mehr nütze, als dass man es wegschüttet und lässt es von den Leuten zertreten. Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. Salz wirkt konservierend und geschmacksgebend. Licht macht sichtbar und vertreibt die Finsternis.

Beides setzt voraus, dass die Christen sich von ihrer Umgebung unterscheiden. Salz, das wie alles andere schmeckt, ist wertlos. Licht, das nicht heller ist als die Dunkelheit, ist keine Hilfe. Die Kirche hat ihren prophetischen Auftrag verloren, weil sie sich der Welt angeglichen hat, statt sich von ihr zu unterscheiden. Sie hat ihre Stimme verloren, weil sie nur noch das wiederholt, was die Welt ohnehin schon sagt. Sie hat ihre Kraft verloren, weil sie nicht mehr an die verwandelnde Macht des Evangeliums glaubt.

Der Apostel Petrus ruft die Gläubigen in 1. Petrus 2,9 zu einer neuen Identität auf: – Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, die königliche Priesterschaft, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht. Diese Identität ist geschenkt und zugleich verpflichtend.

Wir sind ein auserwähltes Geschlecht, nicht weil wir besser sind als andere, sondern weil Gott uns erwählt hat. Wir sind eine königliche Priesterschaft, nicht weil wir uns selbst erhöht haben, sondern weil Christus uns zu Königen und Priestern gemacht hat. Wir sind ein heiliges Volk, nicht weil wir ohne Sünde sind, sondern weil wir für Gott abgesondert sind. Wir sind das Volk des Eigentums, nicht weil wir uns selbst gehören, sondern weil wir Gott gehören. Und der Zweck dieser Identität ist klar: Wir sollen die Wohltaten dessen verkündigen, der uns aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen hat. Verkündigung ist nicht nur Sache der Pastoren und Theologen, sondern Aufgabe jedes Getauften. Jeder Christ ist ein Zeuge, jeder Christ ist ein Botschafter, jeder Christ ist ein Lichtträger.

Die Kraft zu diesem Leben kommt nicht aus uns selbst. Paulus bekennt in Galater 2,20: – Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben. Das ist das Geheimnis des christlichen Lebens: Nicht ich lebe, sondern Christus lebt in mir. Der alte Mensch ist gekreuzigt mit Christus, der neue Mensch ist auferstanden mit Christus. Was jetzt lebt, ist nicht mehr das alte Ich mit seinen Begierden und seinem Eigenwillen, sondern Christus selbst, der in mir wohnt durch den Heiligen Geist.

Dieses Leben wird gelebt im Glauben, nicht im Schauen. Wir sehen nicht immer die Früchte, wir spüren nicht immer die Kraft, wir erfahren nicht immer die Freude. Aber wir glauben an den Sohn Gottes, der uns geliebt hat und sich selbst für uns dahingegeben hat. Dieser Glaube trägt uns durch alle Anfechtungen, alle Zweifel, alle Müdigkeit.

Der Prophet Jeremia verkündete einem abtrünnigen Volk das Gericht Gottes, aber auch die Verheißung der Erneuerung. In Jeremia 29,13 sagt Gott: – Ihr werdet mich suchen und finden; denn wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR. Die Erneuerung der Kirche beginnt mit dem ernsthaften Suchen Gottes. Nicht ein oberflächliches religiöses Interesse, nicht ein gelegentliches Gebet, nicht ein routinemäßiger Gottesdienstbesuch, sondern ein Suchen von ganzem Herzen. Wer Gott so sucht, wird ihn finden. Das ist die Verheißung, die über jedem steht, der entschlossen ist, den Weg der Heiligkeit zu gehen. Gott verbirgt sich nicht vor denen, die ihn aufrichtig suchen. Er lässt sich finden von denen, die ihm ihr ganzes Herz geben.

Die Kirche wird nicht erneuert durch äußere Reformen, sondern durch innere Erneuerung. Sie wird nicht gerettet durch kluge Strategien, sondern durch echte Umkehr. Sie wird nicht gestärkt durch Anpassung an die Welt, sondern durch Absonderung von der Welt.

Paulus ermahnt in Römer 12,2: – Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene. Die Gleichstellung mit der Welt ist der Tod der Kirche. Die Erneuerung des Sinnes ist ihr Leben. Wer seinen Sinn erneuern lässt durch das Wort Gottes, durch das Gebet, durch die Gemeinschaft mit Christus, der wird fähig, den Willen Gottes zu erkennen und zu tun. Und der Wille Gottes ist immer das Gute, das Wohlgefällige, das Vollkommene. Nichts weniger als das sollen wir anstreben, nichts Geringeres sollen wir erwarten, nichts Niedrigeres sollen wir akzeptieren.

Der Ruf zur Heiligkeit ist kein Ruf zu einer unmöglichen Perfektion, sondern ein Ruf zu einer entschlossenen Ausrichtung. Wir werden in diesem Leben nicht sündlos sein, aber wir können und sollen entschlossen gegen die Sünde kämpfen. Wir werden nicht vollkommen sein, aber wir können und sollen nach Vollkommenheit streben. Wir werden nicht immer siegreich sein, aber wir können und sollen den Sieg Christi für uns in Anspruch nehmen.

Der Schreiber des Hebräerbriefs ermutigt uns in Hebräer 12,1-2: – Darum auch wir: Weil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, lasst uns ablegen alles, was uns beschwert, und die Sünde, die uns ständig umstrickt, und lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist, und aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens. Der Lauf des Glaubens ist ein Kampf, kein Spaziergang. Er erfordert Geduld, Ausdauer, Disziplin. Er erfordert, dass wir alles ablegen, was uns beschwert, alle Bindungen an die Welt, alle Kompromisse mit der Sünde, alle Lasten der Vergangenheit. Und vor allem erfordert er, dass wir aufsehen zu Jesus. Nicht auf uns selbst, nicht auf unsere Leistung, nicht auf unsere Gefühle, sondern auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens. Er hat den Glauben begonnen in uns, und er wird ihn vollenden. Er hat uns berufen, und er wird uns ans Ziel bringen.

Die Gemeinde Jesu Christi ist berufen, ein Zeichen der kommenden Herrlichkeit in dieser gefallenen Welt zu sein. Sie ist der Vorgeschmack des Reiches Gottes, die sichtbare Darstellung der unsichtbaren Wirklichkeit.

Wo Christen in Heiligkeit leben, wo sie in Liebe einander dienen, wo sie in Treue das Evangelium bezeugen, da wird die Welt einen Blick in die Ewigkeit bekommen. Da wird die Kraft Gottes sichtbar, die die Welt nicht kennt. Da wird die Herrlichkeit Christi offenbar, die die Finsternis nicht überwinden kann.

Lasst uns entschlossener auf Heiligkeit hinarbeiten, nicht aus Pflichtgefühl, sondern aus Liebe zu dem, der uns zuerst geliebt hat. Lasst uns durch die Kraft des Heiligen Geistes nach dem Bild Gottes neu erschaffen werden – nicht zur Selbstverwirklichung, sondern zur Verherrlichung Christi.

Die Erneuerung der Kirche beginnt bei dir und bei mir. Sie beginnt heute. Sie beginnt mit einem entschlossenen Ja zu Christus und einem entschlossenen Nein zur Sünde. Sie beginnt mit der Bereitschaft, alles aufzugeben für den, der alles für uns aufgegeben hat.

Im Gleichschritt mit Christus marschieren heißt: Sein Tempo annehmen, seine Richtung einschlagen, sein Ziel vor Augen haben. Es heißt: Nicht zurückbleiben in Trägheit, nicht vorpreschen in Eigenmächtigkeit, sondern mit ihm gehen, wo immer er uns hinführt. Das ist der Weg der Erneuerung. Das ist der Weg der Heiligkeit. Das ist der Weg des Lebens.